Meine Arbeit und meine Interessen waren immer schon sehr unterschiedlich und breit gefächert.

Ich startete mit dem Tanz im Alter von zweieinhalb Jahren. Nachvielen Jahren als Tänzer bei Wettbewerben in allen Bühnentanzstilen wie auch Commercial und Street Styles sowie Ballroom & Latin Dancing begann ich klassisches Ballett und modernen Tanz unter anderem an der Folkwang Hochschule in Essen sowie bei Tatjana Gsovki in Berlin zu studieren. Anschließend entschied ich mich zunächst, eine Ausbildung zum Tanzlehrer ADTV für Gesellschaftstanz und Tanz Sport zu absolvieren und ging dann nach New York, wo ich unter anderem am Alvin Ailey Dance Center, dem Harlem Dance Institute und der University of New York City die Fächer Musical Theatre, Tanzgeschichte, Tanznotation, Tanzpädagogik, JazzDance und American Modern Dance studierte. Eine starke und eine enge Verbindung zur New Yorker Ballroom und Voguing Community hat bis heute einen starken Einfluss auf meine kommerzielle und künstlerische Arbeit genauso wie es mein Background im Ballett und Tanztheater hat.

Nicht zuletzt hatte ich während meiner Zeit in New York City die Gelegenheit, mich zu einem 2nd Generation Pilates Master Trainer direkt von Romana Kryzanowska ausbilden zu lassen.

Meine Bühnenkarriere, die meiner Ausbildung folgte, gab mir die Chance, in zahlreichen Musical– und Musiktheaterproduktionen, in Industrials und Commercials sowie in Bühnenshows und Revuetheatern wie dem Moulin Rouge und im Paradis Latin in Paris Bühnenerfahrung zu sammeln und Erfolge zu feiern.
Als Choreograph hatte und habe ich die Chance, für Film und TV Produktion in Europa so wie in den USA, für Fashion Shows in Paris, London und Amsterdam sowie für zahlreiche Musical Theaterproduktionen, Commercials und Events wie die Olympischen und paralympischen Eröffnungs- und Abschlusszeremonien sowie die Gay Games in Sydney und Köln zu arbeiten. Nicht zuletzt ist meine enge Beziehung zu den so genannten Houses of New York und Atlanta, der sogenannten Ballroom und Voguing Community der Grund warum ich seit vielen Jahren immer wieder mit Drag Queen Artists und Cabarets in den USA, Europa und Australien als Choreograf und künstlerische Berater tätig sein darf.

Nach dem Ende meiner aktiven Bühnenkarriere als Tänzer arbeite ich bis heute als Choreograph, künstlerischer Leiter und Regisseur sowie seit vielen Jahren als internationaler Tanz Juror, Tanz Dozent, Berater und Mentor sowie als Autor, und ab und an noch als Performer auf der Bühne und vor der Kamera.

Tätigkeit

Ich kann die Wettbewerbe, für die ich in den letzten 3 Jahrzehnten gewertet habe, fast nicht zählen, kann nicht sagen, wie viele Länder ich besucht habe, wie viele Tanzbeiträge ich bewertet habe und wie viele erstaunliche Talente ich beobachten konnte.

Wichtiger als die Statistik ist, dass ich das Werten sehr ernst nehme, denn als professioneller Juror trage ich viel Verantwortung für junge Talente und für die Entwicklung der Tanzkunst selbst.  Ich werte deshalb auch nicht ausschließlich für eine Organisation oder Firma, daher hatte ich die Chance, für viele Events und Organisationen wie Dancestar ESDU, IDO, TAF Germany, ASDU, DanceMasters, DanceWorldCup Qualifiers, mehrere Wettbewerbsserien in den USA, Kanada und  Asien und kleinere lokale Wettbewerbe in Deutschland wie die „Duisburger Tanztage“, „Bergischer Löwe“, „Jugend tanzt“ und „Dance your Show“ im Einsatz zu sein.

Ich bin ausgebildet alle Stilrichtungen im Performing Art Chapter, Conmercial, Urban und Open werten, mein Schwerpunkt liegt aber im Bereich Performing Arts.

Ich kann nicht sagen, wie viele Stunden an Masterclasses, Studiokursen, Lehrerfortbildungen und Workshops ich weltweit unterrichten durfte.

In den letzten Jahren konzentriere ich mich mehr und mehr auf pädagogische und technische Masterclasses und weniger als auf Choreografie-Workshops, auch wenn ich versuche besonders im Bereich Musical, Jazz und Contemporary auch weiterhin einige Choreografie Workshops zu leiten. Besonders aber Tanztechnik Technik, Dance Safety, Präsentation und Ausdruck, Schauspiel für Tänzer und Körpererziehung sind zu meinen Spezialgebieten geworden.

Ziel meines Technik Trainings ist es ein umfassendes System an körperlichen Übungen, anatomischen Verständnis aber auch Improvisation an Tänzer aller Tanzstile zu geben. Meine SK Methode basiert auf allgemeinen Grundlagen aus Laban, Bartenieff und Elementarem Tanz, der Horton Technik und Elementen aus der Cunningham und der Limon Technik. Ergänzt wird das Ganze durch einen starken Fokus auf Zentrierung wie in der Graham Technik  und der Pilates Methode.

Mein Ziel als Mentor ist es, nicht nur anderen Tänzern Choreografie beizubringen, sondern jungen Talenten eine Chance zu geben und Methoden  zu zeigen, ihre eigene Persönlichkeit, ihren künstlerischen Ausdruck und ihre Talente zu entwickeln und ihren besten Weg in eine Profi- oder semiprofessionelle Tanzkarriere.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Aus- und Fortbildung von Tanzpädagogen, Tanzleitern und anderer Multiplikatoren. So bin ich seit vielen Jahren regelmäßiger Dozent in der Tanzleiter und Tanzpädagogen Ausbildung unter anderem für den Tanzverband Thüringen e.V.

Ich unterrichte auf Englisch und/oder Deutsch.

Choreograf zu sein geht oft einher mit der Tätigkeit der künstlerischen Leitung.

Als künstlerischer Leiter gestalte und betreue ich den kreativen Prozess einer Produktion, erstelle Konzepte und kümmere mich um die künstlerischen Inhalte.  Ich hatte das Glück, in den letzten 30 Jahren für einige meiner Traumprojekte arbeiten zu dürfen, von den Olympischen Spielen, den Gay Games und dem Eurovision Song Contest bis hin zu vielen internationalen Tanzfestivals und -wettbewerben, Galas und Events, Drag-Shows und einigen der  größten Clubs und Circuit-Partys weltweit.  All dies mit einem persönlichen Netzwerk und Team von internationalen professionellen Kreativen aller Fachrichtungen.

Meine erste Pilates Erfahrung sammelte ich bereits 1987 als junger Tänzer bei  im berühmten Studio auf der 56th Street .

Während meiner späteren Studienzeit in New York City hatte ich mit einer Knieverletzung zu kämpfen.  Das Erlernen der Pilates-Methode gab mir die Chance, mich sehr schnell zu erholen und wieder leistungsfähig zu werden.

Also beschloss ich, daraus zu lernen und ließ mich zum Pilates-Lehrer im ursprünglichen klassischen Stil ausbilden. und absolvierte eine individuelle Studioausbildung bei Romana Kryzanowska im The Gym und bei Synergy bis 1992, noch bevor Romana und Sean Gallagher 1993 die Lizenz Ausbildungen kreierten.

Zu meinen Lehrern gehörten neben  Romana Kryzanowska auch Bob Liekens, Alycea Ungaro, Brooke Siler, Ron Fletcher, Jay Grimes sowie Moira Stott, Alan Herdman, Allan Menezes und Mari Winsor.

Nicht zuletzt hatte ich noch die Chance, Unterricht bei Kathy Grant, Eve Gentry und Lolita San Miguel zu erhalten. Somit bin ich echter 2nd Generation Trainer.

Seitdem habe ich mit Tänzern und vielen anderen Studenten rund um den Globus in Meisterklassen und Studioklassen gearbeitet und konnte in Deutschland, Holland und Australien etwa hundert Trainer der 3.  Diese Methode hieß bis 2016 New Spirit Pilates und heißt jetzt SK Pilates.

Neben der Pilates Methode ließe ich mich über die Jahre in verschiedenen Bereichen des MindBody Training fortbilden, unter anderem im Bereich ganzheitlichem Training, Entspannungstechniken und der Chi Ball Methode und TriLoChi.

Derzeit unterrichte ich Pilates mit Tänzern in weltweit, sowie in Gaststunden in Berlin und Köln, sowie online via Zoom & Co.

Als Regisseur bin ich regelmäßig für Musik Theaterproduktionen und Theaterstücke, sowie besonders im Bereich Musik Kabarett, Comedy und Kleinkunst tätig.

In den letzten Jahren hatte ich häufig die Gelegenheit, für mehrere Tanzmagazine und Blogs zu schreiben.  Zurzeit arbeite ich an einem Buch über Turniertanzen, das im Herbst 2022 erscheinen wird und für Sommer 2023 an einem Buch über meine persönliche Geschichte und Freundschaft mit der New York City und Atlanta Ballroom Szeneund der Voguing Community, ihren sogenannten Häusern und deren Auswirkungen auf  lgbtq-Kultur und Mainstream-Popkultur, sowie einen Teil meiner Tanzbiographie und Lebensgeschichte.

In 30 Berufsjahren in der Tanzszene und der Unterhaltungsbranche habe ich immer offen schwul gelebt, eigentlich war es für mich und die Menschen mit denen ich arbeite auch nie ein Problem und für uns alle eher gelebte Normalität.

Kunst ist immer ein Spiegel der Persönlichkeit des Künstler. Somit ist meine künstlerische Arbeit immer auch queer. Queer zu sein macht mich weder zu einem besseren Menschen noch zu einem besseren Künstler,  gibt mir aber einen anderen Blickwinkel.  Nicht zuletzt aufgrund eigener Coming Out und Diskriminierungserfahrungen wird meine Kunst immer darauf Wert legen, sich gegen Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Abstammung, Geschlecht, sexueller Orientierung oder Religion zu positionieren.

Nicht zuletzt auch durch meine Verbindung zur so genannten Ballroom and Voguing Szene von New York und  Atlanta, die in erster Linie eine Community von LGBTQ People of Color ist sowie auch aufgrund meiner eigenen familiären Geschichte kann ich meine Sinne bei Themen wie Homophobie, Rassismus und Transfeindlichkeit, Sexismus und Frauenfeindlichkeit nicht verschließen.

Nicht nur in meinen Choreographien versuche ich diese Themen wenn es sinnvoll ist anzusprechen und mit Geschlechterrollen zu brechen und Stereotype zu entlarven.

In den letzten Jahren bekomme ich immer öfter, das Gefühl mich äußern zu müssen. Auch wenn es inzwischen in vielen Ländern mehr Rechte und Schutz für LGBTQ gibt, so ist doch ein Rückschritt zu erleben. Homo- und transphobe Gewalt und Diskriminierung nehmen zu genauso wie Rassismus, Antisemitismus und AntiIslamismus. Kinder und Jugendliche erfahren Mobbing und Diskriminierung aufgrund ihres Aussehen oder weil sie nicht der Norm entsprechen.

Deshalb halte ich, als jemand der mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, es für meine Pflicht, offen und positiv zu meiner Identität zu stehen. Dazu gehört auch das Vermitteln von positiven Körperbildern und das Vermitteln von Respekt und Akzeptanz.

Queere Lebensformen kann man nicht promoten, auch wenn das durch hassende Menschen oft suggeriert wird. Statdessen kann man aber Vielfalt vorleben und ein Klima schaffen, in dem sich Kinder und Jugendliche offen und angstfrei entwickeln können. Gerade in der tänzerischen und künstlerischen Arbeit ist es wichtig ein wertungsfreies Körperverständnis und einen offenen Geist zu entwickeln (trotz aller Leistungsbewertung und Ausbildungsdisziplin).

Ich danke allen Auftraggebern, Veranstaltern, Kollegen und Eltern meiner Schüler, die diese Ansicht teilen und unterstützen.

  1. Es ist meine Anliegen, alle Teilnehmer gleich und fair zu behandeln, ungeachtet ihres Alters, ihrer Rasse oder ethnischen Zugehörigkeit, ihrer Kultur, Religion oder Weltanschauung, ihres sozioökonomischen Status, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer körperlichen Fähigkeiten oder ihrer Lernfähigkeit.
  2. Ich werde die Vielfalt jedes Einzelnen schätzen und sicherstellen, dass alle an meinen Tanzkursen Beteiligten ihr volles Potenzial ohne Benachteiligung nutzen können.
  3. Ich verpflichte mich, ein sicheres und integratives Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Diskriminierung ist und in dem sich alle Teilnehmer respektiert und wertgeschätzt fühlen.
  4. Ich werde positive Maßnahmen ergreifen, um jegliche Diskriminierung oder Belästigung während meines Tanzunterrichts entgegenzuwirken und über Vorfälle berichten.
  5. Ich werde regelmäßig mein Handeln überprüfen, um sicherzustellen, dass die oben genannten Ziele konsequent erreicht werden.

I always feel very honored about every invitation to judge at your competitions and I try to say yes to as many of them as possible. But as a professional judge I follow some principles:

  1. I am not working exclusively for just one organization or Company! But loyalty comes first and conflicts of interest should be avoided.
  2. Bookings for competitions in USA & Canada need to be done via agency. For bookings on Europe. Australia, Asia and Africa you can contact me directly.
  3. There are no free dates till May November 2021
  4. Bookings should be made early to make give me the chance to plan my schedule as optimized as possible because I have to coordinate judging with stage, TV & Film productions.
  5. Your competition is taking good care of the dancers, is organized the best way possible, free of discrimination against gender, race, ethnicity and sexual orientation and has fair and clear rules and regulations. The judges are free in there decisions within those rules!
  6. All bookings for hotels and travels will be done and paid by the organizer.
  7. I will keep the right to refuse traveling to countries which are in conflict with LGBTQ Rights and other human rights.
  8. Judging fees are negotiable.                   

If you agree with those points  as well,  I am happy to work with you.